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    Donnerstag, 31. Mai 2012 von Gustav
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Pfiffige Spieler bauen sich mit gekonnten Freerolls eine entsprechende Bankroll auf. So gut wie jedes Onlineangebot nimmt darauf Rücksicht, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Auszahlung geben darüber Aufschluss. Jeder Spielertyp, gleich ob Amateur und Anfänger oder ausgebuffter Profi mit viel Erfahrung – lässt sich vorfinden. Das eigene Handling lässt sich hervorragend trainieren und verbessern, das Spiel wird klarer und die Abläufe verständlicher. Und dies braucht es auch, um im Poker wirklich erfolgreich zu sein. Manchmal ist sogar ein kleiner Gewinn drin.

Wer an der Teilnahme an einem Freeroll interessiert ist, sollte über Fleiß verfügen und auch ein wenig Zeit aufbringen. Mögliche Gewinne sind sehr klein, es sei denn, der wirklich große Gesamtsieg wird eingefahren – was freilich selten der Fall ist! Die Belohnung für eine engagierte Teilnahme ist deshalb vor allem die zunehmende Erfahrung. Diese lässt sich schließlich zum echten und großen Geldverdienen nutzen, etwa bei Veranstaltungen mit nötigem Buy in und echten Cashgames.

In der Regel sind drei verschiedene Spielertypen in den angebotenen Freerolls zugange. Der Freeroll Maniac neigt zum Halten wirklich jeder Hand, ein Umstand, den Mitspieler bedenken sollten. Oft weisen diese Player schon nach einer halben Stunden einen enormen Stack auf, sie versuchen dann, die Gegner herunterzucallen – wenn sie vorher nicht schon nach ebenso kurzer Zeit ausgeschieden sind. Ihr Stack hat sich dann in Luft aufgelöst, was keine Seltenheit darstellt. Erfahrene Player hingegen benutzen einen Freeroll, um die eigene Technik und Strategie zu verbessern. Sie versuchen sich an bestimmten Zügen, die sie später in echten Cash-Turnieren anzuwenden gedenken. Meistens bleiben sie eine Stunde oder länger dabei, ihr Stäck wächst mit der Zeit an und sie starten einen Angriff nur, wenn es sich scheinbar für sie lohnen mag.

Die Spieler, die nur aus Spaß an der Freude teilnehmen lassen sich recht schwer durchschauen. Ihnen ist es oft egal, ob sie letztlich folden oder im Spiel bleiben, ihre Neigung zur Mitteilung lässt sich zwar nutzen, doch manchmal können sie auch ungeheuer gefährlich für das eigene Spiel sein.

Um in einem Freeroll zu bestehen, gilt es die Mitspieler zu erkennen – und entsprechend anzugreifen.

Eine unbestritten große Gefahr beim Freeroll ist die mit der Zeit nachlassende Konzentration. Scheinbar geht es ja um nichts, die Gewinne sind minimal und so mancher Teilnehmer macht Spielzüge, die er unter echten Turnierbedingungen niemals eingehen würde. So gehört beispielsweise Ass-Fünf eigentlich nicht zu den guten Händen, in einem Freeroll wird sie trotzdem gespielt, schlicht, um mittels eines Nutflushs viele Chips gewinnen zu können. Jeder weiß, dass der Gewinn herausragend vieler Pots mit einer derartigen Hand kaum möglich ist – in Freerolls wird dergleichen immer wieder gespielt. Wer solchen Unsinn vermeiden will, braucht Disziplin. Nur dadurch verfeinert sich das eigene Handling mit der Zeit! Strategien und Moves können natürlich ausprobiert werden, negative Folgen bleiben schließlich aus. Gerade das Bluffen lässt sich hervorragend üben, wie auch viele andere Taktiken.

Durch Freerolls entstehen mit der Zeit echte Pokerspieler. Ihre wachsende Erfahrung unterscheidet sie schließlich von jenen, die einfach nur zocken beziehungsweise Poker spielen. Der Unterschied ist immens, nur die ersteren verdienen Geld und können irgendwann einmal auch die sagenhaften Gewinne der großen Turniere einstreichen.

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