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  • Online-Poker; Vorteile, Gefahren und Rechtslage

    Montag, 11. Februar 2013 von Maddalena
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Internet hat nicht nur unsere Leben und unsere Kommunikationsweise revolutioniert, sondern hat Internet auch die traditionelle Welt des Casinos online gebracht. Jetzt kann man bequem von zu Hause spielen, und natürlich auch Poker online spielen! Spieler aus aller Welt können auf diese Weise sich treffen und an virtuellen Spieltischen spielen; so kann man ihre eigenen Fähigkeiten testen und sich auf die Probe stellen. So nähern sich immer mehr Menschen der Welt des Online-Pokers, der von Tag zu Tag immer beliebter wird.

Man trifft sich in den sogenannten Onlinepokerräumen, wo um fiktives Spielgeld als auch um Echtgeld spielen kann. Jetzt ist Online-Poker günstig für die Anbieter aber auch für die Spieler; früher könnte man Poker nur in Casinos spielen, und das war auch nicht so verbreitet, weil es für die Besitzer günstiger war, die Spielautomaten aufzustellen. Mit Onlinecasino ist Poker wieder profitabel, weil die Fixkosten für z.B. das Personal und die Räume gesenkt werden. Darüber hinaus kann mittels Online-Pokers mehr Spieltischen angeboten werden und so werden auch die Mindesteinsätze kompensiert. Worin besteht der Gewinn für die Anbieter der Onlinepokerräume? Eigentlich verdienen sie einen gewissen Betrag – der „Rake“ genannt wird – aus jedem gespielten Pot, in der Regel 5% des Pots. Auf jeden Fall ist Online-Poker sehr günstig für die Anbieter, aber es gibt auch Vorteile für die Spieler. Zum Beispiel wird mit Online-Poker das Online Spiel vereinfacht; nämlich hilft die Software den Spieler, indem sie die wichtigsten Anweisungen erteilt. Dank Internet wird das Spiel schneller als eine traditionelle Partie an einem echten Spieltisch, und so sind mehr Spiele pro Stunde möglich. Online-Poker sieht einen anderen Vorteil vor; die wichtigsten Pokerräume veranstalten regelmäßig Onlineturniere und dank dieser Turniere kann man für World Series of Poker oder World Poker Tour qualifizieren. Zum Beispiel hat sich der bekannte Chris Moneymaker durch diese Onlinetourniere für die WSPO qualifiziert, und dann hat er auch gewonnen! Wie Chris hat sich auch der erfolgreiche Pokerspieler Greg „Fossilman“ Raymaer online qualifiziert.

Aber was fehlt dem Online-Poker? Sicherlich das Beobachten des Gegners, das im traditionellen Poker unumgänglicher ist. Im Internet kann man nicht durch sein Setzverhalten vortäuschen, kann man nicht bluffen! Auf diese Weise fällt einer der grundlegenden Bestandteile des Pokers aus. Man kann nicht die emotionalen als auch die physischen Zustände der Spieler überprüfen; das Spiel wird so schneller und weniger aufregend vielleicht.

Aber welche gesetzliche Grundlage bezüglich des Online-Pokers gibt es in den deutschsprachigen Ländern? Was Deutschland betrifft, ist Online-Poker für die Anbieter als auch für die Spieler verboten und es wird auch in dem neuen Glückspielvertrag der Bundesländer bekräftigt, es sei denn eine Lizenzen gibt. Viele Anbieter, um diese Beschränkung umzugehen, haben ihren Sitz im Ausland gebracht und so wird in Deutschland nur die Werbung, die auf diese ausländischen Online-Poker-Webseiten bezieht, in den nationalen Webseiten eingeschaltet. Zum Beispiel kann man ohne Probleme in Irland, Malta oder auf Gibraltar Online-Poker spielen; wenn die Anbieter, dank dieser Umgehung „legal“ werden, bleibt der Online-Spieler in einer rechtlichen Grauzone, weil der Computer des Spielers in Deutschland liegt. Also, wenn für die Anbieter einen Ausweg gibt, gibt es keinen für die Spieler. Auf jeden Fall wurde bis jetzt kein einziger Spieler bestraft, auch wenn der Paragraf 285 StGB existiert; Online-Poker ist verboten aber man kann bemerken eine Sorte von Vernachlässigbarkeit. Aber Deutschland ist ein Bundesland, und als solches können die verschiedenen Länder in bestimmten Bereichen Gesetze selbständig erlassen. Und zwar ist Online-Poker seit 2011 in Schleswig-Holstein bei Besitz einer Lizenz erlaubt; für Anbieter als auch für Spieler. Derzeit kann man nur in den folgenden Portalen gesetzmäßig spielen; PokerStars, Ladbrokes, 888, Betfair, ElectraWorks, Mybet und 365. Allerdings hat diese Sonderregelung eine große Debatte verursacht und die Regierung widersetzt sich noch dagegen. In Österreich ist Online-Poker über das Portal win2day erlaubt und die steuerlichen Regeln sind sehr locker (deswegen hat Pius Heinz in Österreich umgezogen). Wie abzusehen war, kann man in der Schweiz problemlos Online spielen, und wenn es um ein illegales Glückspiel handelt, unterliegt nur der Anbieter, und nicht der Spieler.

Aber was hat die Verbreitung des Online-Pokers gebracht? Sicherlich ist Poker weltweit mehr beliebt und zurzeit begeistern sich mehr Spieler im Vergleich zu der Periode, in der Poker nur im Casinos gespielt wurde. Und auch der Erfolg von Spielern wie „Chris Moneymaker“ und „Greg Fossilman“ hat sicherlich das Interesse für dieses Spiel erhöht.

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Wenn Sie daran interessiert sind, mehr über Onlinepoker zu lernen, suchen Sie auf Yahoo, dem Open Directory Project, oder Bing.