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  • Gesetzesvorschlag, um das Online Poker im Bundesstaat Utah zu verhindern

    Mittwoch, 1. Februar 2012 von Robert
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Für den Fall, dass der amerikanische Kongress eine Online Poker Gesetz in Kraft setzen sollte, sieht der Vorschlag eine Ausstiegsklausel für den Staat Utah vor.

Am 31. Januar 2012 hat in Salt Lake City, Utah, USA der Abgeordnete Stephen Sandstrom den Entwurf eines Online Poker Gesetzes in das Parlament eingebracht, mit dem das Online Poker auf Handheld Geräten wie Netbooks, Tablet PCs und Handy, auch wenn sie nicht mit dem Internet verbunden sind, verboten werden soll. Das vorgeschlagene Gesetz könnte auch verhindern, dass sich indianische Casinos in Utah ansiedeln. Die im Vorschlag enthaltene Ausstiegsvorschrift ist eine unmittelbare Replik auf das gerade im Kongress diskutierte Online Glücksspielgesetz, mit dem es den Bundesstaaten erlaubt werden soll, u. a. auch Online Poker, innerhalb der eigenen Landesgrenzen zu legalisieren. Es ist auch vorgesehen, dass sich Bundesstaaten von diesem Gesetz ausschließen können.

„Ich möchte Utah vor den schlimmen Auswirkungen des Online Poker schützen”, sagte Sandstrom. „Ohne eine starke Gegnerschaft würden in kürzester Zeit in jedem Haushalt virtuelle Poker Räume entstehen.”

Das das Poker auch negative Auswirkungen haben kann, ist eindeutig durch viele Berichte und Studie belegt. Vor einigen Jahren hatte beispielsweise der Generalstaatsanwalt von Kalifornien einen Bericht vorgelegt, in dem fest gestellt wurde, dass die Einrichtung von Poker Räumen für die benachbarte Einwohnerschaft durch Verkehrsstaus, eine erhöhte Verbrechensrate und der Vernichtung vieler kleiner Geschäfte arge Nachteile gebracht habe.

Sandstrom ergänzte weiter: „Neben Hawaii ist Utah heute einer der beiden letzten Bundesstaaten, in dem das Glücksspiel in jeder Form, auch das Online Poker, untersagt ist. Aber es könnte sein, dass Utah bald der letzte unter den Aufrechten sein wird, da Hawaii Anstrengungen unternimmt, das Online Poker zu legalisieren.”

Online Poker wurde schon des öfteren als das „Heroin des Glücksspiels” bezeichnet. Daher enthält eine von Ryan D. Hammer erarbeitete Studie auch das Fazit, dass es auf die amerikanisch Wirtschaft negativ wirken kann. Das Online Poker würde den Kommunen und Bundesstaaten wichtige Steuereinnahmen entziehen, die zur Erfüllung der staatlichen Aufgaben dringend erforderlich sind. Auch wäre die gesellschaftlichen Folgen in der Form von Spielsucht, familiären Problemen und der Beschaffungskriminalität in ihrer Stärke überhaupt nicht abschätzbar.

Stephen Sandstrom ist in Utah geboren und aufgewachsen. Er studierte an der Brigham Young Universität politische Wissenschaften. Als klassischer Konservativer vertritt er die Ansichten des ehemaligen Präsidenten Ronald Reagan teilt, dass man nur durch niedrige Steuern das Wirtschaftswachstum anregen kann. Nur so könnten die Einwohner Utahs und die amerikanischen Bürger ihre sauer erarbeiteten Ersparnisse letztendlich behalten.

Privat kann man von Sandstrom berichten, dass er seit 22 Jahren verheiratet ist, vier Kinder und einen Enkel hat.

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Wenn Sie daran interessiert sind, mehr über Onlinepoker zu lernen, suchen Sie auf Yahoo, dem Open Directory Project, oder Bing.