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  • Anfangsstrategien für erfolgreiche Pokerspieler

    Freitag, 1. Februar 2013 von Maddalena
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Ist Poker ein Glücksspiel oder nicht? Die meisten Leute, also die nicht Experten, würden selbstverständlich antworten: „Na klar, Poker ist ein Glücksspiel, weil niemand wissen kann, wer gewinnen wird.“ In dem Wörterbuch wird das Wort Glücksspiel als das „Spiel, bei dem der Erfolg, Gewinn oder Verlust fast nur vom Zufall abhängt“ definiert. Aber ist es beim Poker wirklich so? Wird das Ergebnis einer Partie, nur vom Zufall abhängig? Die Antwort der meisten Pokerspieler würde absolut negativ sein; sie behaupten, dass der Glückfaktor sicherlich eine wesentliche Rolle spielt, aber eine gute Praxis und wirksame Strategien können ohne Zweifel die Gewinnchancen vermehren. Also, wenn man eine korrekte Spielweise wählt, entfernt sich der Glückfaktor aus dem Spiel. Wenn man alle diese Überlegungen in Betracht zieht, welche sind die Aspekte, die ein guter Spieler beachten sollte, um diesen „Glückfaktor“ zu steuern?

Disziplin. Poker erfordert vor allem Disziplin, gutes Können und starken Willen. Es ist einfacher, dem Pech die Schuld für unseren Verlust zu geben. Jeder Pokerspieler sollte dafür die Verantwortung übernehmen und aus Fehlern lernen. So würde ein guter No-Limit-Spieler nicht zu viele Hände spielen mit dem Risiko, sein Geld zu verlieren; ein guter Spieler muss immer das Für und Wider vorsichtig abwägen. Beim Poker gibt es so viele Varianten, Taktiken, Kenntnisse und Strategien, auf die man zurückgreifen kann, dass man viele Zeit braucht, um einen erfolgreicher Pokerspieler zu werden und seine eigene Strategie zu bilden. Jede Aktion ist das Ergebnis einer wohlüberlegten Wahl. Man muss geduldig sein und die verschiedenen Spielbedingungen müssen jedoch ständig erwägt werden, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Aber einer der wichtigsten und grundlegenden Aspekte der Disziplin, dass jeder erfolgreiche Pokerspieler anwenden soll, ist bestimmt die Selbstkontrolle! Also, wenn Sie ehrlich spielen wollen, arbeiten Sie erst an Ihre Selbstkontrolle; bleiben Sie ruhig, auch in den schwierigsten Situationen! Abwägen Sie jeder Aspekt des Spiels, wie z.B. die Gegner, die Hand, und jede einzelne Aktion muss kontrollieren werden. Spielen Sie nur, wenn Sie ein gutes Gefühl haben; auch die positive Einstellung des Spielers hat einen unschätzbaren Wert.

Wahrscheinlichkeit. Jeder erfolgreiche und listige Pokerspieler sollte imstande sein, die Auftretenswahrscheinlichkeit eine oder mehrere Karten zu berechnen. Offensichtlich diese Wahrscheinlichkeit hängt von den verschiedenen Pokervarianten ab. Je nach der gespielten Variante – z.B. der Texas Hold’em oder der reine Draw Poker -, wird die Berechnung der Wahrscheinlichkeit einfacher oder schwieriger. Man kann sicherlich sagen, dass mit Draw Poker – an dem, die Karten verdeckt sind – der Glückfaktor eine größere Rolle spielt. Auf jenen Fall kann man mit ein bisschen Praxis die Chance verbessern, die Karten zu ahnen. Es gibt hauptsächlich fünf Arten von Wahrscheinlichkeit, die man kennen soll, also die Flush Wahrscheinlichkeit (fünf Karten in einer Farbe), die Straight Wahrscheinlichkeit, die Pocket Pair Wahrscheinlichkeit, die Ungepaarte Pocket Cards Wahrscheinlichkeiten und die Ass Wahrscheinlichkeiten. Der Prozentsatz der verschiedenen Wahrscheinlichkeiten hängt von der gespielten Pokervariante ab; also können Sie im Internet die Informationen über die Auftretenswahrscheinlichkeit Ihrer Variante suchen und aus diesen Angaben Ihre eigene Strategie auszuarbeiten.

Psychologie. Für einen guten Pokerspieler ist Poker nicht nur ein Kartenspiel; Poker vorsieht auch eine positive mentale Einstellung, eine andauernde Aufmerksamkeit und – last but not least – seine eigene Gegenspieler zu verstehen und vorauszusehen. Eine positive mentale Einstellung und vor allem eine ständige Aufmerksamkeit sind grundlegende Aspekte für gute Ergebnisse. Wenn man an einem Turnier teilnehmen will, muss man sich von nichts zerstreuen zu lassen; das ist nicht der Mühe wert. Und es gilt vor allem für Neulinge. Dann sollte man die Aufmerksamkeit auf die Gegner richten und darin hineinzuversetzen. Jeder Spieler sollte sich deswegen einige Fragen stellen, wie z.B. wie wird die Gegner ihre Hand spielen? Welche Karten könnten meine Gegner haben und was denken Sie über meine Karten? Man kann sicherlich die Auftretenswahrscheinlichkeit einer oder mehrerer Karten berechnen, aber die Antwort zur letzten Frage kann sicherlich zu Ihren Gunsten manipuliert werden. In diesen Fällen ist sicherlich der psychologische Faktor grundsätzlich; man wird einen guten Pokerspieler, nur wenn man imstande ist, seine eigene Gegner irrezuführen. Man spricht von Bluff, Semi-Bluff, Slowplay und Mucken, aber werden alle diese Taktiken in dem nächsten Artikel beschrieben. Das Wichtigste ist, dass man nie dasselbe Schema verfolgt, sondern, dass man mehrere und verschiedene Strategien benutzt. Nur so kann Ihre Spielweise

immer unvorhersehbar sein. Auf jeden Fall ändert die Bedeutung des psychologischen Faktors je nach der gespielten Pokervariante; bei No-Limit-Poker spielt die Berechnung der Auftretenswahrscheinlichkeiten eine wichtigere Rolle, sondern bei Limit-Poker spielen die psychologischen Strategien eine größere Rolle.

Also denken Sie über diese Anfagsstrategien nach und entwickeln Sie Ihre eigene Strategie, weil Poker kein Glückspiel ist!

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